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Goldhandel
Degussa-Chef Markus Krall: Provokateur mit Kalkül

Der neue Chef des größten bankenunabhängigen Edelmetallhändlers eckt mit drastischen Äußerungen in der Branche an – und er muss interne Abgänge verkraften.

16.01.2020 | von Jakob Blume

Markus Krall (Bild von 2011) © picture alliance / Sueddeutsche

Frankfurt Für 2020 sieht Markus Krall schwarz. Der neue Chef des Edelmetallhändlers Degussa ist überzeugt, dass die Euro-Zone noch in diesem Jahr von einer schweren Rezession heimgesucht wird.

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Zunächst werden seiner Meinung nach die Banken kippen, weil sie massenhaft Kredite an „Zombieunternehmen“ vergeben haben, die nur noch durch Minuszinsen am Leben gehalten werden. Um die Banken zu retten, verschulden sich die Euroländer weiter – und unweigerlich folgen Staatsbankrotte, der Bruch des Euros und Hyperinflation.

Szenarien wie diese hat Krall zuletzt bei Vorträgen, in Interviews sowie als Autor von Büchern wie „Der Crash ist da“, „Der Draghi-Crash“ oder „Wenn schwarze Schwäne Junge kriegen“ vielfach beschrieben. Und seit September 2019 verkauft er als Chef des größten bankenunabhängigen Edelmetallhändlers den aus seiner Sicht geeigneten Schutz: Gold.

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