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Ungewöhnlicher Rettungsplan
Insolventer Autovermieter Hertz will neue Aktien in Milliardenhöhe ausgeben

Die Aktien des insolventen US-Autovermieters Hertz haben zu Beginn der Woche deutlich zugelegt. Davon will das Unternehmen jetzt profitieren.

12.06.2020 | von Andreas Neuhaus

Hertz © Reuters

Düsseldorf Die aktuellen Börsenzeiten sind außergewöhnlich. Dies zeigt einmal mehr ein Beispiel aus den USA: Dort will der Autovermieter Hertz bislang nicht ausgegebene Aktien an den Markt bringen und bis zu eine Milliarde Dollar erlösen. Dabei hat der Konzern erst vor wenigen Wochen eine Insolvenz in Eigenverantwortung beantragt („Chapter 11“).

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Der US-Konzern hat einen Insolvenzrichter um die Genehmigung gebeten, mit Hilfe der US-Investmentbank Jefferies 246,8 Millionen neue Aktien auszugeben, wie der Finanznachrichtendienst Bloomberg und das „Wall Street Journal“ berichten. Die zuständige Richterin Mary Walrath habe für diesen Freitag eine Anhörung anberaumt, um die Idee zu prüfen.

Die Unternehmensanwälte sagten gegenüber Bloomberg: „Die jüngsten Marktpreise und Handelsvolumina der Hertz-Stammaktien bieten dem Unternehmen möglicherweise eine einzigartige Gelegenheit, Kapital zu günstigeren Konditionen zu beschaffen als zu denen der Darlehen, die viele andere bankrotte Unternehmen erhalten.“

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