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Der Preis der Reichweite
So teuer ist eine Kilowattstunde – Elektroautos im Vergleich

Die Entscheidung für ein Elektroauto hängt auch von der Reichweite ab. Doch die ist oft teuer. Fünf Stromer, mit denen man günstig unterwegs ist.

28.10.2019 | von Mario Hommen

Seat Mii Electric © Seat

Köln Trotz E-Antrieb bleibt auch ein Elektroauto ein hochkomplexes und facettenreiches Industrieprodukt. Doch wenn es um die Frage geht, was ein solches Auto kann, drängt die eine Frage alle anderen Fakten und Eigenschaften in den Hintergrund: Wie groß ist die Batterie?

Sie ist es, die über Reichweite und damit Alltagstauglichkeit entscheidet. Und sie ist es, die den Preis der sauberen Stromer auch in die Höhe treibt.

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Obwohl die Kosten für Akkus in den letzten Jahren deutlich gesunken sind, bleiben E-Autos auch aufgrund immer größerer Batterien teuer. Doch bei welchem Auto zahlt man für die Kilowattstunde am wenigsten? Hier die fünf kWh-Kosten-Könige.

Platz 5: Renault Zoe R110

Zum Modelljahr 2020 hat Renault den Elektro-Klassiker Zoe überarbeitet und mit einer optional größeren Batterie mit 52 Kilowattstunden aufgerüstet. Wer die Batterie nicht mieten, sondern kaufen will, muss für den Long-Range-Zoe 31.990 Euro investieren. Damit kostet die Kilowattstunde in diesem Fall 615 Euro.

Preis pro kWh: 615 Euro Batteriegröße: 52 kWh-Batterie Reichweite: 395 Kilometer

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Renault Zoe R110 © Renault

Platz 4: Hyundai Kona Electric

Wie bei der Schwestermarke Kia setzt auch Hyundai auf einen optional mit 64 kWh großer Batterie kombinierbaren Antrieb Für diese Version muss man mindestens 39.000 Euro investieren, was auf die Kilowattstunde umgerechnet 609 Euro macht.

Preis pro kWh: 609 Euro Batteriegröße: 64 kWh Reichweite: 449 Kilometer

Hyundai Kona Electric © Hyundai

Platz 3: Opel Corsa-e

Auch der PSA-Konzern setzt auf batterieelektrische Antriebe, wovon auch Opel profitiert, denn den neuen Corsa wird es in einer E-Version ab 29.900 Euro geben. Angesichts eine für 330 Kilometer reichenden 50-kWh-Batterie ergibt sich so ein recht günstiger Kilowattstundenpreis von 598 Euro.

Preis pro kWh: 598 Euro Batteriegröße: 50 kWh Reichweite: 330 Kilometer

Opel Corsa-e © Opel

Platz 2: Kia E-Soul

An den Schnäppchen-Tarif von Seat kommt kein Mitbewerber ran. Fast 30 Euro mehr muss man pro Kilowattstunde im Fall des Kia E-Soul investieren, der allerdings im Gegenzug auch deutlich mehr Auto und Ausstattung bietet. Der Koreaner ist in zwei Batteriegrößen erhältlich. Das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis bietet der große 64-kWh-Speicher, denn bei einem Preis von 37.790 Euro sinkt hier der Preis der Kilowattstunde auf 590 Euro.

Preis pro kWh: 590 Euro Batteriegröße: 64 kWh Reichweite: 452 Kilometer

Kia E-Soul © Kia

Platz 1: Seat Mii Electric

Der VW-Konzern hat für das Modelljahr 2020 den künftig nur noch elektrisch angetriebenen Up überarbeitet und mit einer üppigen Batterie bestückt. Die bietet künftig eine Kapazität von 36,8 kWh. Auch die Schwestermodelle Skoda Citigo und Seat Mii weisen identische Werte auf. Preislich liegen alle recht nah beieinander, doch am günstigen positioniert wurde der Seat Mii Electric mit einem Basispreis von 20.650 Euro. Umgerechnet bekommt man damit eine Kilowattstunde für 561 Euro. Im Fall des Skoda Citigo steigt der Preis auf 569 Euro, beim VW E-Up sind es 596 Euro.

Preis pro kWh: 561 Euro Batteriegröße: 36,8 kWh Reichweite: 260 Kilometer

Seat Mii Electric © Seat

Angesichts der für 2020 zu erwartenden Neuheitenflut im E-Auto-Sektor könnte diese Liste sich bald schon ändern. Ein heißer Kandidat für einen der vorderen Plätze ist etwa VWs ID.3, der mit drei verschiedenen Batteriegrößen angeboten werden soll. Die größte davon bietet 77 kWh. Allerdings wurde ein endgültiger Preis noch nicht genannt. Angedeutet wurden bislang 45.000 Euro, was umgerechnet eine kWh-Preis von 584 Euro und Platz 2 bedeuten würde. Ebenfalls Chancen auf einen vorderen Platz könnte Teslas Model 3 haben, wenn die große 75-kWh-Batterie mit der günstigeren Heckantriebsversion kombinierbar wäre. Den großen Akku bekommt man in Deutschland allerdings nur für die 53.770 Euro teure Allradversion, bei der die Kilowattstunde 716 Euro kostet.

Brennstoffzellen waren lange keine Konkurrenz zur Batterie – bis jetzt

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